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SPAS_(2)

Messaufbau im Plabutschtunnel
Mit Hilfe der Laborversuche werden notwendige Eingangsdaten für die numerische Simulation bestimmt sowie die Wirkung des SPAS unter reproduzierbaren Bedingungen nachgewiesen.
Die Untersuchung von Prototypen hinsichtlich ihrer Abscheidewirksamkeit wird mit einem eigens dafür konstruierten Versuchsstand und mit Tunnelabluft durchgeführt. Als Standort der Versuchsanlage dient der 9,7 km lange Plabutschtunnel. Somit ist es möglich, Tunnelabluft direkt aus dem Abluftsystem des Tunnels zu entnehmen und der Versuchsanlage zuzuführen. Bei der Prototypen-Entwicklung werden die Versuchsträger mit unterschiedlichen Filtermaterialen und Schichtdicken hinsichtlich der Abscheidewirksamkeit und der erzielbaren Standzeit untersucht. Dazu werden kontinuierlich Partikelmassenbestimmungen gleichzeitig vor und hinter dem Filter sowie zusätzlich Druckverlustmessungen (Filterstandzeit) durchgeführt.
Da ein fahrendes Fahrzeug am Fahrbahnrand zuerst einen Druckstoß und dann auch einen Unterdruck (Sog) erzeugt, soll der Filter auch dahingehend überprüft werden, inwieweit sich gespeicherte Partikel bei einem Sog wieder lösen. Dafür wird ein mit Partikeln belegter Filter von der Rückseite (Gegenseite, von welcher der Filter mit Partikeln belegt wurde) mit einem definierten Volumenstrom von partikelarmer Luft beaufschlagt um festzustellen, in welchem Ausmaß sich die Partikelkonzentration durch den belegten Filter erhöht.

Bericht "Laborversuche" der TU Graz
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