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Lärmschutzwand Viktring mit Filterkörben

Neu errichtete Lärmschutzwand in Viktring mit Filterkörben
Lärmschutzwand in Wölfnitz mit aufgesetzten Filterkörben

Lärmschutzwand in Wölfnitz mit aufgesetzten Filterkörben
UFT Lendorf

Unterflurtrasse Lendorf
Die optimierten Prototypen der SPAS-Filterelemente werden an realen Standorten auf ihre Wirksamkeit hin überprüft:
• Viktring (Keutschacher Straße): Errichtung einer neuen Lärmschutzwand mit integrierten SPAS-Filterkörben (Integriertes System),
• Wölfnitz: auf die bestehende Holz-Lärmschutzwand in Wölfnitz ist das Filtersystem aufgesetzt (Nachrüstung) - November 2008
• Unterflurtrasse Lendorf : die Filter sind an Decken und Wand des Tunnelportals angebracht (Tunnelvariante) - Dezember 2008

Zusätzlich wird
• eine bestehende Lärmschutzwand ohne Umrüstung als Vergleichsobjekt verwendet.

Bestückung der Testwände mit Filterelementen:
Nach abgeschlossener Optimierung hinsichtlich der Filterwirksamkeit der Filtermodule und nach zusätzlichen Optimierungsschritten am Gesamtkonzept der Module hinsichtlich Akustik und Funktionalität wurden von der Fa. CBS Prototypen von Filterkörben hergestellt und anschließend die dafür ausgewählten Versuchsstrecken damit ausgerüstet.

Die SPAS-Schutzwände entsprechen einerseits den einschlägigen Richtlinien bezüglich Schutz vor Straßenverkehrslärm und bieten gleichzeitig die bestmögliche Filterwirkung bezüglich Feinstaub-Partikeln aus Wiederaufwirbelung.

Die neue Lärmschutzwand in Viktring weist eine Länge von 450 m auf und wurde bereits auf einer Streckenlänge von 100 m mit Filterkörben bestückt. Die Körbe wurden einen halben Meter über den Boden angebracht. Die Errichtung der SPAS-Elemente vor Ort begann ab März 2008.
Damit gibt es europaweit erstmalig in Klagenfurt eine 450 m lange Lärmschutzwand, die auf einer Streckenlänge von 100 m auch Feinstaub filtert.
Die Verkehrsbelastung an den ausgewählten Straßenabschnitten beträgt im Jahresmittel zwischen 8.000 und 15.000 Kraftfahrzeugen pro Tag. Die zu schützenden Wohnhäuser befinden sich direkt hinter den Wänden. Die Filterfläche wird einen Meter über dem Boden angebracht sein.

Das Arbeitpaket 5 wird in Zusammenarbeit von den Projektspartnern Land Kärnten, Firma CBS und Firma Rieder umgesetzt. Das Land Kärnten ist zuständig für die lärmtechnische Dimensionierung und die Verkehrslenkung während der Errichtung. Die Firma Rieder führt die Errichtung der neuen Schutzwand durch, während die Firma CBS für die Bestückung mit den SPAS-Filterelementen verantwortlich zeichnet.
Für die Serienproduktion der Filterkörbe konnte die Firma Forster (www.forster.at) gewonnen werden.

Die Schutzwand setzt sich somit aus der Fundierung, der Primärtragkonstruktion, den Elementen mit spezifischen Schallschutzeigenschaften sowie den SPAS – Filterelementen zusammen.

Die Errichtung der Versuchswand wurde in folgenden Arbeitsschritten durchgeführt:
• Planung und Dimensionierung der Anlage
• Schalungsbau und Produktion der Elemente
• Verkehrslenkung und Baustellensicherung
• Erdarbeiten und Fundierung
• Montage und Komplettierung der Versuchwand
• Abnahme, Prüfung und Kontrollmessungen


Es wird auch die Art der Befestigung für die verschiedenen Anwendungsfälle variiert. Dazu arbeitet die Firma CBS verschiedene Möglichkeiten aus, um die von ihr entwickelten Filterkörbe an unterschiedlichen Basiskonstruktionen anbinden zu können.
Hauptaufgabe des Projektes SPAS ist die Entwicklung einer Lärmschutzwand mit aufgesetzten Feinstaubfilterelementen. Dadurch soll es neben einer Lärmminderung zu einer messbaren Reduktion der Feinstaubbelastung für die Anrainer entlang stark befahrener Straßen kommen.

Projektsteckbrief Lärmschutzwand Viktring
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