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Hintergrundmessstation nördlich der Keutschacher Straße

Hintergrundmessstation nördlich der Keutschacher Straße

Ziel dieses Arbeitspaketes ist es, die Wirkung der Lärm- und Partikelabsorbierenden Wand (SPAS) in Feldversuchen zu testen. Dabei geht es einerseits um die Bestimmung des Abscheidegrades der Wand als Funktion der Einsatzdauer (Staubbeladung), und andererseits um die Bestimmung von Wartungsintervallen (Reinigung, Instandhaltung, etc.).
Der Hauptzweck der Feldtests ist die Erprobung des Systems unter realen Bedingungen. Da der Straßenverkehr nur eine von vielen Staubquellen ist, besteht die Gefahr, dass hohe Hintergrundkonzentrationen die Unterschiede zwischen den Messungen hinter dem Filterelement und hinter Standardlärmschutzwänden überdecken. Gleichzeitig durchgeführte NOx-Messungen dienen dazu, den Verkehrsanteil klar zu definieren.

Mit Stand Ende Mai 2009 sind alle drei Teststrecken mit SPAS Elementen ausgerüstet. Erste Messergebnisse liegen vor und werden in einer zweiten Messserie im Herbst/Winter 2009 überprüft.
Für den Standort Viktring konnten bis jetzt noch keine signifikanten Ergebnisse der SPAS Filterelemente ermittelt werden. Dennoch bewirkt die Lärmschutzwand an und für sich (mit oder ohne Filter) eine Reduktion der PM10- sowie der NOx-Belastung um etwa 15-20%.
In Wölfnitz wurden durch die SPAS Elemente zusätzlich zur Wirkung einer LSW (vgl. Viktring) PM10-Minderungen der Aufwirbelung um etwa 15% bei entsprechenden meteorologischen Windsituationen ermittelt.
Auch im Bereich der UFT Lendorf konnte eine leichte Verringerung der PM10-Belastung durch den Einsatz von SPAS festgestellt werden. Die UFT Lendorf ist derzeit aber noch nicht mit der endgültig geplanten SPAS Fläche ausgestattet, sodaß hier durchaus eine Effektsteigerung möglich ist.

Des weiteren konnten für alle drei Straßentypen Emissionsfaktoren für Abrieb und Aufwirbelung von PM10 ermittelt werden. Diese sind vor allem für zukünftige Berechnungen und Abschätzungen der Aufwirbelung von Interesse.
Erste Untersuchungen an bereits verbauten Filterelementen zeigen, dass die Standzeiten zumindest im Freilandbetrieb weit über einem Jahr liegen.
Parallel zu den Messungen von Feinstaub und NOx wurden auch Schallmessungen durchgeführt. Diese Messungen sollen sicherstellen, dass das geforderte Lärmdämmmaß auch eingehalten wird.

Lärmpegelmessungen
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Bericht "Messtechnische Begleituntersuchungen" der TU Graz
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